ein Tagebuch und mehr


Tag: Tuk Tuk

Delhi Tag 2 – 17. Dezember 2008

Nach dem Spätstück und nachdem mein Reisebegleiter die Zugfahrkarten für morgen gekauft hat, sind wir stundenlang (gefühlt) mit dem Tuk Tuk durch das normale Verkehrschaos in Delhi zum Lotustempel gefahren. überhaupt. Tuk Tuk fahren macht einfach Spaß. Mir jedenfalls. Man darf nur nicht ängstlich sein. Es ist unglaublich, wo sich diese 3rädrigen Gefährte so durchquetschen. Genau so unglaublich, das wir nie irgendwo angetitscht sind. Kopf und Finger habe ich nicht rausgehalten, besser ist es gewesen. Ich glaube nicht, dass mich irgendeine Achterbahn noch sehr beindrucken wird :) . Nicht ganz so spaßig ist die Luft in Delhi. Die Abgase der ganzen Autos, Busse und LKWs sind schon heftig. Die Tuk Tuks in Delhi fahren seit einigen Jahren mit LPG. Nicht vorstellbar, wie die Luft wäre, wenn die auch mit Benzin oder Diesel fahren würden (Gibt es überhaupt Diesel in Indien? Muss ich mal rausfinden.) mehr… »

Indien 2008 – Delhi

Was lange währt, wird endlich gut. Oder so :) . Dann will ich mal loslegen mit meinem verspäteten Reisebericht.

16. Dezember 2008

Heute Nacht bin ich dann doch endlich in Delhi gelandet. 1:30 Uhr Ortszeit. Der Flug war wunderbar. In Frankfurt, als ich auf meinen Anschlussflug gewartet habe, habe ich eine nette ältere Dame aus Berlin kennengelernt, so dass die Zeit sehr schnell vorbei ging. Die 7 Stunden Flug nach Delhi wären zwar schöner gewesen, wenn ich nicht einen nach einer Mischung aus Knobi und Schweiß duftenden Nachbarn gehabt hätte, der auch noch die ganze Flugzeit über rumhampelte als ob er einen Goldfisch in der Hose hätte und dabei noch alle 5 Minuten ganz appetitlich den Rotz die Nase hochgezogen hätte. Örgs. Lecker. Da kommen einem 7 Stunden wie 14 vor.

Nach der Landung in Delhi hat es ewig gedauert durch die Passkontrolle zu kommen (natürlich habe ich mir die Schlange ausgesucht, an der nur ein Counter geöffnet war). Und mein Koffer kam – gefühlt – als letzter vom Band. Aber irgendwann war ich dann durch. So um 2:30 Uhr. Mein Reisebegleiter hat mich dann doch im Flughafengebäude einsammeln können. Wir wussten nicht, in wie weit das Flughafengebäude nach den Anschlägen von Mumbai, noch abgeriegelt ist. Ein paar Tage vorher wurde noch keiner zur Ankunft reingelassen. Und wir haben uns in dem Gewusel auch gefunden. Mein größter Albtraum war, mutterseelenallein mitten in der Nacht am Indira Ghandi International Airport zu stehen. mehr… »