Heute Morgen hat uns unser Reiseführer nach dem Frühstück noch durch Mandawa Castle geführt und einiges zu den wunderschönen Fresken erzählt, die man überall im Castle findet. Teilweise sind sie noch von früher erhalten, teilweise werden sie entweder restauriert oder in neuen bzw. komplett renovierten Gebäudeteilen noch genau so an Wände und Decken gebracht wie früher. In liebevoller Kleinarbeit und Hingabe. (Bilder)
Im Anschluss sind wir zu Fuß durch Mandawa zum Bus gegangen. Es ist wirklich eine andere Welt. Staubige Straßen, heilige Kühe (Kuh hat immer Vorfahrt, und die sind ganz schön schwungvoll unterwegs), unglaubliche Gerüche, interessante Menschen, die uns umgekehrt aber genau so beäugten
Häuser mit wunderschönen Fresken, leider meistens sehr herunter gekommen. Viele dieser Häuser gehören wohl wohlhabenderen Leuten, die es aber vorziehen in der Großstadt zu leben, und ihr Eigentum halt “brach” liegen lassen. Schade. (Bilder)
00:06 – Ich habe ja noch gar nicht von dem Umzug (Bilder) erzählt, der uns von der direkten Weiterfahrt zum Hotel abgehalten hat. Wir kamen an der Kreuzung an, an der es rechts zum Hotel ging. Tscha, da ging es aber nicht weiter. Festumzug von rechts. Die ersten Feierlichkeiten zum Lichterfest. (Fast) nur Männer und Jungs, laute indische Musik aus reichlich Lautsprechern (ging mir gleich in die Beine). Am liebsten hätte ich mit gemacht (man konnte die Feiern noch am Abend oben auf dem “Hoteldach” hören. Und das bei fast Vollmond, unglaubliche Atmosphäre…).
Wir mussten also schon an dieser Kreuzung aussteigen und ca. 600 m zu Fuß zum Hotel gehen. Ehrlich gesagt, ich danke allen diesen plötzlichen Ereignissen, sie haben mir in den zwei Tagen schon unvergessliche Erlebnisse beschert.
Das Abendessen fand wie gesagt im Innenhof statt. Tolle Stimmung und ein tolles Buffet mit verschiedenen indischen Gerichten. Mir schmeckt diese Küche einfach super. Nörgelköppe gibt es natürlich auch in der Gruppe, aber ich versuche das einfach zu ignorieren. Allerdings frage ich mich, warum man in so ein überhaupt nicht westeuropäisches Land fährt. Um Schnitzel mit Pommes zu essen und über glatte Straßen zu fahren? Ich hoffe nur, dass es mir bis zum Ende der Reise gelingt die Contenance zu bewahren.