18:14 Uhr wieder bei “Grace”. Bin ich platt. Der Tuktuk-Fahrer hat uns zur Ostseite (Gwalior Gate) der Festung gefahren, die den längsten und steilsten Aufstieg hat und nur zu Fuß zu “erklimmen” ist. Vielen Dank auch. Jeder Reiseführer rät einem zum umgekehrten Weg. Bin fast gestorben bis ich oben war. Sehr zur Belustigung der “Ureinwohner”. Musste ich durch. Habe ich auch geschafft. Ha! Die Belohnung war ein Rundumblick über Gwalior. Ca. 900.000 Einwohner, hätte ich nicht gedacht. Dabei hatte ich mich so darüber gefreut, aus dem Moloch Delhi, mit seinen Abgasen und dem Verkehrschaos, rauszukommen. Hier sind es Millionen von Tuktuks und Mopeds und jede Menge Staub. Hust. mehr… »
Dann will ich mal weitermachen, sonst fliege ich doch noch eher wieder rüber, als ich den letzten Bericht online habe
. Also Tag 3, 13:45 Uhr, Gwalior.
Um 4:30 Uhr morgens ging der Wecker. Autsch. Musste aber sein, denn um 6:15 Uhr fuhr der Zug von Delhi nach Gwalior. Das Taxi holte uns um 5:40 Uhr ab und brachte uns zum Bahnhof, damit wir in den Shatabadi-Express einsteigen konnten.
War es auf Delhis Straßen um diese Uhrzeit noch relativ leer, so änderte sich das schlagartig, als wir zum Bahnhof kamen. Das Taxi konnte kaum die Straße überqueren. Ein Gewimmel von Taxis, Tuktuks, Bussen, eigentlich allem was Räder und Beine hat. Ich dachte, der Fahrer schafft es nie (ich Dummerchen ich…, wir sind in Indien, und nicht in Deutschland.), natürlich hat er es geschafft. Es erstaunt mich immer wieder, dass nicht mehr passiert. mehr… »