Zwei Wochen Indien. Zwei Wochen. Für dieses Land zu wenig, für mich seit Jahren der erste längere “richtige” Urlaub. Hammer.
Gestern habe ich noch die letzten Kleinigkeiten eingekauft. Bei einer Gepäckbegrenzung von 20 kg muss ich genau überlegen, was mit soll. Außerdem möchte ich für den Rückflug noch Spielraum haben. Notfalls lasse ich alle entbehrlichen Sachen im letzten Hotel.
Wie ich gerade festgestellt habe, hat meine Waage komplett den Geist aufgegeben, d.h. ich muss mir noch eine kaufen, damit ich nicht am Flughafen eine böse Überraschung erlebe.
Die Nacht war grauselig. Am Morgen gabe es kein warmes Wasser zum Duschen. Ich bin ja nicht besonders anspruchsvoll. Es musste ja nicht heiß sein, aber es war nicht mal lauwarm. So fühlte ich mich immer noch klebrig, dreckig, verschwitzt, genervt und auch traurig, als wir uns auf den Weg zum Flughafen machten. Ein Agenturmitarbeiter – ein Mensch der Art, die zum Lachen in den Keller zu gehen scheinen (völlig ungewohnt nach den ganzen fröhlichen und lachenden Menschen, denen ich bis dahin in Indien begegnet bin) – brachte uns zum Flughafen. Von Shelly, Narpad und Hari hatten wir uns schon am Abend vorher verabschiedet. Narpad und Hari waren zwar noch bis zum Flughafen dabei, aber bei dem Trubel war für Tschüss-Sagen nicht wirklich Zeit.
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