ein Tagebuch und mehr


Archiv: Oktober 2007

31. Oktober – Agra – Delhi

Da wir ja schon so früh aufgestanden sind, hatten wir noch nicht gefrühstückt. Das wurde dann nachgeholt, als wir wieder im Hotel ankamen. Als wir auf die Abfahrt des Busses gewartet haben, kam der Vater unseres Reiseleiters mit dessen kleinem Sohn an. 2 1/2, so was von süß und Wimpern, für die manche Frau töten würde ;) . Der Kleine kam sich garantiert vor wie die Affen im Zoo. 18 fremde Menschen starren ihn an (und die sehen auch noch so völlig anders aus, als die Menschen, die er gewohnt ist). Er tat mir schon etwas leid. Trotzdem war es nett, die beiden mal “kennenzulernen”.

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31. Oktober – Agra Taj Mahal

Ein jahrelanger Traum ist in Erfüllung gegangen. Halb 6 kam der Wake-Up-Call, 6 Uhr fuhr der Bus ab Richtung Taj Mahal. Kurz vor dem Taj mussten wir in einen kleineren Bus umsteigen, den Rest des Wege ging es dann zu Fuß weiter. Die ganzen “Händler”, die wir sofort an der Backe pappen hat, gingen mir auf den Keks (um kurz nach 6 kommt das nicht so gut). Dann ging es durch eine Schleuse, die dem Sicherheitscheck am Flughafen kaum nachsteht (Männlein und Weiblein getrennte Durchgänge). Kurze Zeit später konnte durch den Torbogen ich den ersten Blick auf das Taj Mahal werfen.

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30. Oktober – Jaipur – Amber – Agra

Heimatstadt unseres Reiseführers. Das Clarks Shiraz ist zwar auch so ein Hotelklotz wie das Clarks Amer in Jaipur, aber von den Zimmern her nicht zu vergleichen. Luxus pur. Den werde ich bis zum Abendessen ausgiebig genießen. Erst mal das “Do not disturb”-Schild an die Tür pappen (sonst kann es sein, das jemand rein kommt und das Bett abdecken will). Den Pool brauche ich nicht, ich genieße das Zimmer und indisches Fernsehen *g*.

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Aber jetzt erst mal zum heutigen Tag. Nach dem Frühstück ging es auf Richtung Amber. Das Fort liegt ca. 11 km nördlich von Jaipur und ist wieder eine von diesen gigantischen beindruckenden Festungsanlagen, die von Jai Singh II. 1727 errichtet wurde.

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29. Oktober – Pushkar – Jaipur

Gerade im Clarks Amer (ich habe keine Fotos vom Zimmer gemacht, da es “nur” den Zimmern in auch in D bekannten großen “Business-Hotels” entspricht) in Jaipur eingecheckt. Ich nutze die Zeit, in der ich auf meinen Koffer warte, um wieder etwas zu schreiben.

Die Fahrt gestern von Udaipur habe ich gut überstanden. Dank Antibiotika, Immodium & Co. Irgendwie vergehen die Stunden der langen Busfahrten schneller als Arbeitstage. Seltsam :) . Das Hotel in Pushkar, das Jagat Palace (übrigens das erste mit Fön, Badewanne und Personenwaage (!) ), war von der Anlage, vom Zimmer und vom Essen (es gab nur vegetarisches Essen, in Pushkar wird kein Fleisch gegessen) her super. Ich hatte endlich mein “Himmelbett” mit kleinem Baldachinumrandung. Nur die Angestellten dort kamen mir weniger herzlich vor, als in den anderen Hotels. (Bilder)

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27. Oktober – Udaipur

Als ich die letzten Worte geschrieben habe, ging es mir noch gut. Jetzt sitze ich in Udaipur auf dem Hotelbett und warte auf den Arzt.

Die Nacht vom 25. auf den 26. war der Horror. So schön das Bett war, die Klimaanlage war einen halben Meter rechts davon und machte einen Höllenlärm, da sie uralt war und sich nix mehr daran einstellen ließ. Der Ventilator kreiste wie ein Hubschrauber und war auch mindestens genau so laut. Fazit, wenn Klimaanlage und Ventilator an waren konnte ich nicht schlafen, wenn sie aus waren auch nicht, weil es brüllend warm wurde.

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25. Oktober – Jaisalmer – Jodhpur

Der heutige Tag war wirklich schön. Wir sind um 8:00 Uhr aus Jaisalmer abgefahren. Vor dem Hotel begannen gerade die Vorbereitungen zu einem Filmdreh. Leider kein Bollywoodfilm ;) . Irgendwas mit einem Geist. Die Darsteller trugen historische Kostüme und auch die Pferdekutschen passten in die frühere Zeit. Ob ich wohl irgendwann mal was von dem Film sehe? (Bilder).

Nach 2 Stunden gab es die erste PP-Pause, die sanitären Verhältnisse schocken mich mittlerweile nicht mehr. Mittags sind wir wieder in einem dieser Motels eingekehrt, die ich inzwischen sehr liebe. Es ist so schön dort draußen zu sitzen, unter Baldachinen, oder wie heute im Schatten der Bäume.

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24. Oktober – Jaisalmer II

bild bildKamelsafari in der Wüste zum Sonnenuntergang. Ein Erlebnis der eigenen Art. So ein Kamel ist ganz schön groß. Und ich bin froh, dass ich oben geblieben bin. Hat ganz schön geschaukelt, aber irgendwann merkt man, immer schön locker in der Hüfte bleiben, dann klappt das schon ;) . Beim Aufstehen (des Kamels, meins hieß Lal und war ein Junge) und Hinlegen (wieder des Kamels) muss man ganz schön aufpassen nicht einen Abgang nach vorne zu machen.

Kamele haben schöne Augen, wenige schöne Zähne (mit denen sie auch mal ganz schön zubeißen können) und sind ansonsten ganz nett (sofern man sich von den Zähnen fern hält).

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